Theaterhaus G7

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Das Hungerhaus

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Zum Auftakt der neuen Spielzeit laden wir ab dem 28. September in Das Hungerhaus ein, einem theatralen Parcours durch das Theaterhaus G7. Seit sechs Monaten arbeiten sieben Künstlerteams an diesem spartenverbindenden Projekt, das fünf Wochen lang hier bei uns zu sehen sein wird.

Theater in G: Generalprobe "Das Hungerhaus", mit Thomas Depryck; Hanneke Paauwe; Maren Kaun; Peter Klein; Kollektiv Positron; Angelika Baumgartner und Anna Peschke.Konzeptidee: Inka Neubert; Bernd Mand und Peter Klein; Künstlerische Leitung: Inka Neubert und Bernd Mand Produktionsleitung: Kevin Dühr Foto Thomas Troester

Wir freuen uns, eine starke Gruppe von 25 lokalen, regionalen und internationalen Mitstreitern gefunden zu haben, die zusammen mit uns dieses Projekt auf die Beine stellen. Nachwuchskünstler und erfahrene Theaterschaffenden treffen hierbei zusammen. Performancekünstler, Autoren und Regisseure ebenso, wie Tänzer, Klangkünstler und Figurenspieler.

„Ein mutiges Projekt mit rund 25 beteiligten Künstlern aus Mannheim, der Region und der internationalen Szene mit ebenso unterschiedlichen Formaten vom „klassischen Theater“, über Performance und Installation bis hin zum Figurenspiel. Ein Guide führt die 20 Zuschauer durch die sieben Räume – und man kann dabei erfahren, über welches wunderbare Juwel Mannheim da verfügt.“

http://www.die-deutsche-buehne.de/Kritiken/Schauspiel/theaterhaus+G7/Hungerhaus/Hunger

Theater in G: Generalprobe "Das Hungerhaus", mit Thomas Depryck; Hanneke Paauwe; Maren Kaun; Peter Klein; Kollektiv Positron; Angelika Baumgartner und Anna Peschke.Konzeptidee: Inka Neubert; Bernd Mand und Peter Klein; Künstlerische Leitung: Inka Neubert und Bernd Mand Produktionsleitung: Kevin Dühr Foto Thomas Troester

Der belgische Autor Thomas Depryck, dessen Stück „Der Reservist“ am Theaterhaus im vergangenen Jahr seine deutschsprachige Erstaufführung feiern konnte, hat eigens für Das Hungerhaus ein Kurzdrama geschrieben, das die Heidelberger Nachwuchsregisseurin Jessica Weisskirchen inszeniert. Das neue Kollektiv Positron des Mannheimer Künstlers Volker Hartmann-Langenfelder und die Berliner Performancekünstlerin und Regisseurin Anna Peschke haben zwei interaktive Installationen entwickelt und das Figurentheater Maren Kaun hat ein bildstarkes Versuchslabor zum Thema „Hunger in der Kunst“ bei uns eingerichtet. Die belgische Autorin und Regisseurin Hanneke Paauwe wird mit ihrer Teilproduktion für Das Hungerhaus zum ersten Mal in Mannheim zu sehen sein, die beiden Mannheimer Theaterschaffende Angelika Baumgartner und Peter Klein hingegen sind bekannte Gesichter in der lokalen und regionalen Theaterlandschaft.

„Hunger kann unersättlich und voller Widersprüche sein – weil der Mensch zum Leben Nahrung braucht, aber von Brot allein nicht zu leben vermag. Diesem Phänomen nähert sich das Mannheimer TiG 7 in einem „Hungerhaus“, wo Zuschauer keineswegs darben: Ein theatralischer Parcours mit sieben Zimmern „speist“ die ungewöhnliche Uraufführung als Auftakt der neuen Spielzeit.“

https://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-kultur-vielstimmige-nahrungssuche-_arid,1122695.html

Theater in G: Generalprobe "Das Hungerhaus", mit Thomas Depryck; Hanneke Paauwe; Maren Kaun; Peter Klein; Kollektiv Positron; Angelika Baumgartner und Anna Peschke.Konzeptidee: Inka Neubert; Bernd Mand und Peter Klein; Künstlerische Leitung: Inka Neubert und Bernd Mand Produktionsleitung: Kevin Dühr Foto Thomas Troester

Inhaltlich untersuchen die sieben Produktionen des Parcours unterschiedliche Facetten des Themas „Hunger“: Hunger als psychologisches Phänomen, Hunger als Verlangen nach Liebe und Anerkennung, Hungern als Teil des Selbstoptimierungswahns, Hunger als biografisches Element der Lebensgeschichte von Menschen, die durch Krieg Hunger leiden mussten bis hin zu der mythologischen Welt der japanischen Hungergeister.

Theater in G: Generalprobe "Das Hungerhaus", mit Thomas Depryck; Hanneke Paauwe; Maren Kaun; Peter Klein; Kollektiv Positron; Angelika Baumgartner und Anna Peschke.Konzeptidee: Inka Neubert; Bernd Mand und Peter Klein; Künstlerische Leitung: Inka Neubert und Bernd Mand Produktionsleitung: Kevin Dühr Foto Thomas Troester

Das Hungerhaus
Ein theatraler Parcours durch das Theaterhaus G7.
Vom 28. September bis 28. Oktober 2017
Spieltermine: 28. (Premiere), 29., 30.9., 6., 7., 13., 14., 20., 21., 26., 27., & 28.10.
Jeweils um 20 & 21 Uhr

Jede Vorstellung ist begrenzt auf maximal 20 Besucher.

Dauer: 120 Minuten

Unter anderem von und mit Thomas Depryck, Hanneke Paauwe, Maren Kaun, Peter Klein, Kollektiv Positron, Angelika Baumgartner und Anna Peschke.

Konzeptidee: Inka Neubert, Bernd Mand und Peter Klein

Produktionsleitung: Kevin Dühr

Fotos: Thomas Tröster

Mit freundlicher Unterstützung von Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Stiftung LBBW und GBG Mannheim.



Letztes Update: 12.10.

Eine nicht umerziehbare Frau

Theaterhaus G7 "Eine nicht umerziehbare Frau" mit Fiona Metscher, Regie: Inka Neubert, Musik: Johannes Frisch, Ausstattung: Linda Johnke Foto Thomas Troester

Eine nicht umerziehbare Frau von Stefano Massini ist inspiriert von Schilderungen Anna Politkjowskajas. Es zeigt  Momentaufnahmen aus dem Inferno des tschetschenischen Krieges. Es ist eine Art Monument über das individuelle Leid der Menschen in Kriegssituationen. Ein Abstieg durch den Schrecken, der zu einer Reflexion über die Freiheit der Presse und über den Beruf des Journalisten wird.

„Sehens- und nachdenkenswert.“ (Heike Marx in der Rheinpfalz)

„Fiona Metscher gelingt hierbei als Darstellerin ein veritables Kunststück: Sie spielt mit kalten Tränen, ohne in Larmoyanz oder Selbstmitleid abzurutschen. Gerade ihre beherrschte Sachlichkeit lässt diese große Theaterrede besonders eindringlich geraten.“ (Ralf-Carl Langhals im Mannheimer Morgen)

Regie: Inka Neubert

Musik: Johannes Frisch

Ausstattung: Linda Johnke
Mit: Fiona Metscher

3. & 4. November um 20 Uhr

 

remix

performance pop poetry

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remix.

Performance, Pop und Poesie – ein Dreiergespann, das auf uns Zuhörer und Zuschauer eine immens starke Wirkung ausübt. Was genau macht Musiktexte so anziehend, was ein Konzert so nachhaltig spannend? Warum finden wir immer mehr Pop im Theater? Und wie kann Poesie performt werden?

Mit der neuen Veranstaltungsreihe remix untersuchen wir die Schnittstellen zwischen Musik, Text und Performance. Wir zeigen Grenzgänger, Texttüftler und Protagonisten der konzertanten Wortkunst. Aber auch die Helden der theatralen Musikverwertung und die wissenschaftlichen Beobachter in Sachen Musiklyrik.

Nächste Termine:

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Lyrisches vom Georg Büchner-Preisträger Jan Wagner trifft auf musikalische Improvisation von Johannes Frisch und die Stimme von Jo Schmitt.

Texte: Jan Wagner

Musik: Johannes Frisch

Sprache: Jo Schmitt

Freitag, 10. November 2017 um 20 Uhr

 

Erdmöbel

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Weihnachten mit Erdmöbel

Die (meist ausverkauften) Konzerte der bisherigen Weihnachtstourneen von Erdmöbel wurden in den letzten Jahren zu Leuchtturmereignissen in der düsteren Adventszeit. „Jetzt kann Weihnachten kommen!“ war der meistgehörte erleichterte Seufzer der Konzertbesucher.
Auch im Dezember 2017 gehen Erdmöbel wieder auf Tour. Dieses Mal – denn im nächsten Frühjahr erscheint das lang erwartete neue Studio-Album – in wenigen ausgewählten Städten und Lieblingslocations.

Freitag, 14. Dezember 2017 um 20 Uhr

remix ist eine Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Mannheim.

 

RADICAL MINDS (UA)

Es geht in dieser grenzenlosen Welt um Kommunikation. Sie entscheidet über den Umgang in einer Gesellschaft, bestimmt das Klima zwischen Staaten, und prägt die Wahrnehmung – oder das, was viele Menschen als richtig und wahr empfi nden. Theoretisch kann jeder gelogene Facebook-Eintrag mehr Menschen in Deutschland erreichen als die Nachrichtensendung der Tagesschau. Nicht zufällig haben gerade jene Populisten Konjunktur, die möglichst schrill, apokalyptisch und undiff erenziert daherreden. Enthemmte Kommunikation radikalisiert, sie befördert den Hass, sie reißt Barrieren von Anstand und Würde ein. RADICAL MINDS  untersucht die Radikalisierung der Gesellschaft und ihre modernen Kommunikationsformen in Echtzeit

Regie: Pascal Wieandt

Mit: Marie Scholz, Dennis Dagli und Jo Schmitt

Ausstattung und Bühne: Linda Johnke

Premiere am 16. November um 20 Uhr

Weitere Spieltermine: 17., 18., 24., 25.11. & 1., 8., 9.12.

 

Amateurensemble theater/verein G7 zeigt:

Ein Gespenst wird hundert

„Ein Gespenst geht um in Europa.“ Mit diesem Satz beginnt das „Kommunistische Manifest“ von Marx und Engels. Mit der Oktoberrevolution von 1917 wurde das Gespenst historische Realität. Aber wo ist es heute? Wo hat es sich versteckt?

Mit einer szenischen Lesung des „Manifests“ werden wir diesen Fragen nachgehen und das Gespenst mit historischen und aktuellen Texten sowie zeitgenössischem Bildmaterial konfrontieren. Ein spannender Ritt durch mehrere Generationen Literatur und Politik und die dazugehörigen Ideologien und …ismen –  vom Dadaismus – der den Schrecken des ersten Weltkriegs die Sinnlosigkeit der Kunst entgegenhält – bis hin zum Neoliberalismus – der den Heuschrecken der internationalen Finanzmärkte den roten Teppich ausrollt.

Mit: Anatoli Rabinstein, Nils Witte, Antonia Hahn, Gabi Susemichel, Einhart Klucke, Stefan Grieshaber

Musik: Andreas Rathgeber

Konzept/Idee: Einhart Klucke und Stefan Grieshaber

Regie: Stefan Grieshaber

Samstag, 11.11. um 20 Uhr

 

elektrosmog: b°tong/szmt/Emerge

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Die lieben Musiknarren von elektrosmog statten uns einen wunderfeinen Besuch ab. Dazu gibt es einen klassischen Elektrosmog a la Hartmann mit dem Improkünstler b°tong aus Basel, Emerge aus Augsburg und Tobias Schmitt aus FFM.
Ein Abend zwischen Musique Concrete, Drone und Impro.

Eintritt: Pay what you want.

Montag, 20. November um 20 Uhr.

 

Und sonntags Kuchen.

Der perfekte Sonntag: Ausschlafen, spät frühstücken, spazieren gehen – und dann ins Theater auf ein Stück Kuchen (oder zwei) und eine feine Lektüre.

Einmal im Monat legen wir sonntags unsere Lieblingsbücher aus – zum selber Schmökern und vorlesen Lassen. Und wir tischen wir unsere Lieblingskuchen auf – zum Genießen und Kleckern.

Zwischen 15 Uhr und 18 Uhr wird das Theaterfoyer zum zweiten Wohnzimmer für alle, die es sich mit einem guten Buch und einem süßen Leckerbissen gemütlich machen wollen. Kommt rum. Wir freuen uns.

Sonntag, 12.11. ab 15 Uhr

 

Amateurensemble theater/verein G7 zeigt:

kurz & dramatisch am Donnerstag:

Das Badezimmer

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Kurzdrama von Ingrid Lausund

Ein skurriler und nachdenklicher Monolog über die Angst vor dem Fremden und Anderen. Und ein böser Blick hinter unsere bürgerlichen Fassaden.

Mit: Ute Kirsch

Inszenierung: Peter Klein

Donnerstag, 30.11. um 20 Uhr